Die bunte Welt des Rassegeflügels

 

 

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„Unser Erich hatte wiedermal ein goldenes Händchen!“

 

 Vereinsausflug der Bruchmühlener Rassegeflügelzüchter

 

 

Gruppenfoto vor dem Trachtenhaus, hier haben wir auch sehr gut gefrühstückt.

  

Bruchmühlen. Seit einem Jahr angesagt und für den 19. Juni terminiert war der Vereinsausflug des Rassegeflügelzuchtvereins Bruchmühlen in das Mühlenmuseum in Gifhorn und in das Rausch Schokoladenmuseum in Peine.  Als Vorsitzender und Organisator hatte Erich Kowert eingeladen und konnte  44 Reisende zum Start  begrüßen.

 

Als erstes haben wir das Mühlenmuseum in Gifhorn angefahren. Hier hatte Erich für uns ein zünftiges Frühstück bestellt.

 

Das Internationale Mühlenmuseum Gifhorn öffnete im Jahr 1980 seine Pforten für die Besucher. Zu dieser Zeit gab es neben der Ausstellungshalle drei Originalmühlen zu besichtigen. Jahr für Jahr wurde das Museumsgelände erweitert und durch Original-Nachbauten ergänzt. Auf dem ca. 150.000 qm großen Freigelände befinden sich zur Zeit 15 Mühlen in Originalgröße aus allen europäischen Ländern.

 

Wir befinden uns im Trachtenhaus und hatten das Glück, dass die zwei übereinanderliegenden großen holzgefeuerten Steinbacköfen in Betrieb waren. Nach alter Tradition wird hier Brot, Streußel- und Butterkuchen gebacken.

 

Im Eingangsbereich vom Trachtenhaus wurden wir von einem Porzellan-Hahn (Gockel) empfangen. Wie immer übernahm auch hier unser Vorsitzender Erich Kowert das Reden (Krähen).

    

Zwischen dem Besichtigen der vielen Sehenswürdigkeiten blieb auch noch Zeit, die Landschaft ringsherum zu genießen.

 

Die Sanssouci-Mühle und das Backhaus, davor der Galgen für die „Bäckertaufe.

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Die Russisch-orthodoxe Holzkirche des Heiligen Nikolaus beherbergt neben außenordentlich beeindruckenden Werken der orthodoxen Ikonenmalerei eine Ausstellung mit Meisterwerken des orthodoxen Kunsthandwerks. Am Rande des Mühlenmuseums entstand die Holzkirche als Geschenk zur Versöhnung zwischen dem deutschen und dem russischen Volk 50 Jahre nach Ende des Zweiten Weltkriegs.

  

Entstehung einer Ikone. Hier die Ikonenmalerin Krstana Tasic.

 

Schematische Darstellung des Ikonostas in der russisch-orthodoxen Holzkirche.

 

Das Kernstück der Museumsanlage ist die 800 qm große Ausstellungshalle. Hier stehen ca. 45 Wind- und Wassermühlenmodelle aus aller Herren Länder. Sie sind naturgetreu und maßstabsgerecht den Originalen in allen Einzelheiten verkleinert nachgebaut. Sie alle sind Zeugen einer kulturhistorischen Epoche, deren Ende schon lange begonnen hat.

  

 

Alles Schöne hat einmal ein Ende. Im Rausch Fabrikverkauf hatten sich die Meisten von uns für die Busfahrt oder für Zuhause mit süßen Köstlichkeiten eingedeckt.

Hier treten wir die Rückfahrt an, um dann im Restaurant „Brüngers-Landwirtschaft“ in Rödinghausen köstlich zu Speisen und zu Trinken.

 

Den Tag über wurde auch über den jetzigen Stand in der Geflügelzucht Gefachsimpelt, aber auch der Spaß kam nicht zu kurz.                                                             

 

Wie schon in den letzten Monaten war das Hauptthema das 100-jährige Bestehen, dass wir am  24. und 25. September 2011 feiern, verbunden mit dem Kreiszüchtertreffen.               

 

Erich dankte Busfahrer „Peter“ vom Unternehmen Nieporte in Ankum, dass  er uns zum vierten Mal sicher in die Heimat kutschiert hatte. Dank auch an Hannelore Steuve, die wie immer im Bus für die „Kurzen Getränke“ zu ständig war.                                                  

 

In Bruchmühlen angekommen waren sich alle einig: „Dank unserem Erich läuft es beim RGZV Bruchmühlen Optimal!“

        

Text und Foto: hob

 

Fragen oder Kommentare zum Bericht? Kein Problem!

E-Mail: horst.ballmeyer@rgzvereine-kv-herford.de

oder webmaster@rgzvereine-kv-herford.de

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Mit diesem mittelalterlichen Gerät wurde die „Bäckertaufe“ zur Bestrafung von Bäckern vorgenommen, die zu kleine Brote gebacken hatten. Sie wurden dann unter dem Gespött der Bevölkerung mehrere Male in einem Holzkäfig ins Wasser getaucht.

 

Friedhelm und Günter in luftiger Höhe der Sanssouci-Mühle.

 

Im Backhaus, ein „Vierständer-Niedersachsenhaus“  wurde frisches Brot, Kuchen und Gebäck zum sofortigen Verzehr oder für Zuhause mitgenommen.

 

Der Glockenpalast ist im russischen Klosterstil errichtet und mit seinen zahlreichen goldenen Kuppeln und Dachreitern eine besondere Attraktion und einmalig in Deutschland. 1996 legte hier Michail Gorbatschow den Grundstein für das „Europäische Kunsthandwerker-Institut“.

 

 

Noch einmal ein Blick zurück bevor das Freigelände verlassen wird.

  

Alte Müllerutensilien: Eine Schrotmühle und eine Getreide-Reinigung (Aspirateur), so wie eine Schälmaschine und ein Walzenstuhl. Des weiteren Zeichnungen, Fotos und Pläne sowie ein originaler Mahlgang einer Ölmühle bereichern die Ausstellung. Teilweise Internetreporter Horst Ballmeyer, im Besonderen aber Dieter Schiermeyer haben in ihrem beruflichen Leben bei der Firma Eversmann mit diesen Maschinen zu tun gehabt.

 

 

 

Im Rausch Schokoladenmuseum Peine angekommen. Nach dem betreten der Eingangshalle und den Begrüßungsworten hatten wir gleich die Gelegenheit, von den angebotenen süßen Leckereien Kostproben zu naschen.

 

Frau Holz hatte für uns die Führung übernommen. Hier werden wir über die Geheimnisse einer Kakaofrucht aufgeklärt. Eine Frucht enthält ca. 30 – 50 Kakaobohnen und reicht für eine Tafel Frucht-Schokolade. Bei einer Bitter-Schokolade werden mehr Bohnen benötigt.

 

Das Prunkstück ist der größte Schoko-Vulkan der Welt und misst an Höhe 300 cm. Leider ist die Schokoladenmasse nicht zum Verzehr geeignet. An den Wänden informieren große Bildtafeln anschaulich über die Herkunftsländer des Kakaos, seinen Anbau, sein Wachstum und die Ernte. Wir erhielten einen Einblick, in welchem Umfeld Kakaopflanzen wachsen.

  

Internetreporter Horst Ballmeyer neben dem größten Schokoladenhasen der Welt, dieser misst an Höhe 319 cm. Bestückt ist er mit 11.320 Stück kleinen Osterhasen.

 

Das Brandenburger-Tor in Miniatur aus Schokolade.

 

Links Marzipanformen und rechts die daraus entstandenen Leckereien.

 

Staunende Blicke für den größten Schokoladenhasen. Bewunderung auch für die Azteken Trüffel-Pyramide, die aus 195 KG Edel-Bitter Schokolade besteht.

Im Museum für die  Transmissionsangetriebenen 100 Jahre alten Maschinen die zur Herstellung von süßen Leckereien dienten. Interessant die historischen Schoko- und Warenautomaten, sowie die Emailleschilder, Plakate und Schokoladen-Verpackungen aus vergangenen Zeiten.

 

Nach dem abschließenden Besuch im Schoko-Kino haben wir dann im Cafe im Schatten des einzigartigen Schoko-Vulkan feine Trinkschokolade, Kaffee und Tee genossen. Verschiedenste edle Torten versüßten unseren Gaumen und Magen.

letztes Update 04.07.2010

 

  

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