Stefanie Schaper traute sich 2008 in die
Fußstapfen von Friedhelm Wehmeyer und macht ihre Arbeit hervorragend.
Ehrenvorsitzender Friedhelm Wehmeyer und der 2. Vorsitzender Friedrich
Wilhelm Schöneberg sind ihre Mentoren und stehen mit Rat und Tat an ihrer
Seite. Als beratender Bauingenieur hat Friedhelm Wehmeyer ehrenamtlich die
Fertigstellung des „Wissenschaftlichen BDRG – Geflügelhofes“ geplant und
überwacht.
Es sollen hier nicht die Leistungen unerwähnt
bleiben, die von den Mitgliedern und Vereinsvorsitzenden
(Teppichfabrikant Karl Korte, Konrektor Dr.
Burkhard Blancke, Lehrer Lindenstromberg u. W. Kauffmann)
in der Vergangenheit erbracht wurden. Sie standen oft unter schwierigsten
Bedingungen zur Rassegeflügelzucht und gaben immer wieder neue Impulse.
Leider konnten sie nicht verhindern, dass Anfang des 19. Jahrhunderts
„Fauna“ in schwieriges Fahrwasser kam und darin unterging.
Mit Friedhelm Wehmeyer, der 21 Jahre als
Vorsitzender (1959 – 1980)
von „Teutonia Schwarzmoor“ tätig war, griff ein „Macher der Neuzeit“
mit seiner Mannschaft in die Geschicke des Vereines ein. So richtete
„Teutonia Schwarzmoor“ unter seiner Führung
(Friedhelm Wehmeyer war von 1975 – 1980 auch
Kreisvorsitzender) im Herforder
Schützenhof erstmalig eine Kreisverbandsschau aus. Im Jahre 1967 pachtete
der Verein vom Vereinswirt
(Restaurant und
Hotel Schinkenkrug)
ein 2.300 m² großes Gelände an und richtete darauf eine Zuchtanlage für
Züchter ein, die sonst keine Möglichkeit zur Geflügelhaltung hatten. 1969
wurde zum 60-jährigen Vereinsjubiläum eine 200 m² große Ausstellungshalle
errichtet, damit die Zeltausstellungen der Vergangenheit angehörten.
Schon 1968 erkannte Friedhelm Wehmeyer die
Notwendigkeit die Rassegeflügelzucht in Herford durch einen Großverein in
eine gesicherte Zukunft zu führen. Der damalige Herfordia - Vorsitzende
Heinrich Wulfmeier sah dieses noch anders und lehnte eine Fusion ab. Erst 30
Jahre später, als die Herforder Vereine unübersehbaren Mitgliederschwund und
Nachwuchsmangel zu verzeichnen hatten, kam die Einsicht zum Zusammenschluss.
Die Vereine Herfordia, Teutonia und der Kleintierzuchtverein vollzogen -
unter Federführung von Friedhelm Wehmeyer - 1999 die Fusion und die
Neugründung von „Fauna Herford 1860 e.V.“. Sie wählten Friedhelm Wehmeyer
zum 1. Vorsitzenden. Unter seiner Führung erfuhr der Verein einen
beispiellosen Aufstieg, wobei „Fauna“ und der Kreisverband Herford
bundesweit zur Hochburg der Deutschen Rassegeflügelzucht wurde. Entgegen dem
allgemeinen Trend stiegen die Mitgliederzahlen von 100 auf 150 und machten
Fauna damit zur Nr. 1 im Kreisverband. Immer wieder unterstreicht Friedhelm
Wehmeyer, dass er ohne die vielen aktiven Vorstandsmitglieder und Helfer, -
stellvertretend für diese nennt er immer wieder Friedrich Wilhelm
Schöneberg, Reinhard Vogt, Wolfgang Böckmann, Gisela Jostes, Jörg Walter und
Horst Oberschachtsiek - diesen Erfolgsweg „Fauna“ nicht hätte gehen
können.
Der stellvertretende Vorsitzende Friedrich
Wilhelm Schöneberg, ein Glücksfall für Fauna, der durch die Überlassung
seiner Räumlichkeiten und die Züchterstuben an der Goltzstr. 22, dem
Großverein Fauna das Vereinsleben und das Ausstellungswesen ermöglicht. Er
steht in besonderer Verantwortung für den Verein und ist sich dessen
bewusst. Reinhard Vogt, der Weggefährte von Friedhelm Wehmeyer und
„Nimmermüde Helfer“, in den Züchterstuben auch als fröhlicher Mundschenk
bekannt. Schriftführerin und Jugendleitern Gisela Jostes steht immer „Gewehr
bei Fuß“ und engagiert sich auch im Kreisjugendvorstand. Die Zuchtwarte
Wolfgang Böckmann (war jahrelang auch Jugendleiter) und Jörg Walter sind
sich für keinen Einsatz zu schade. Horst Oberschachtsiek ist die
Zuverlässigkeit persönlich und immer da, wenn er gebraucht wird.
Ihnen und insbesondere den vielen mithelfenden
Züchterfrauen und Mitgliedern ist Friedhelm Wehmeyer dankbar dafür, dass sie
ihn tatkräftig - teilweise über Jahrzehnte- unterstützt haben. Seinen
Züchterlebenslauf, seine Auszeichnungen und Erfolge sind im
Internetzüchtersteckbrief (www.rgzvereine-kv-herford.de)
aufgeführt.
Seine jahrelangen Wegbegleiter, Züchterfreunde
und die übergeordneten Verbände, danken Friedhelm Wehmeyer für seine
Verdienste um die Rassegeflügelzucht. Sie wünschen ihm für die Zukunft alles
Gute, Gesundheit und viel Spaß an seinen „Kleinen Schwarzen“. Diesen
Wünschen schließt sich auch das von ihm unterstützte Internetteam an.
Text
und Fotos:
es
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