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Kreis Herford

 

Hier findet man viele wichtige Informationen über den Kreis Herford und seine Städte.

 

 

Graugans auf grüner Wiese.

Foto: md

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

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Lage und Grenzen

 

In Deutschland (Germany), Nordrhein-Westfalen, Regierungsbezirk Detmold, liegt der Kreis Herford. Der Kreis Herford ist ein landschaftlich reizvoller Kreis. Seine Lage zwischen Teutoburger Wald und Wiehengebirge macht ihn zu einem Teil des Weserberglandes. Er gehört überwiegend zum Ravensberger Hügelland, das von der Else-Werre-Niederung geteilt wird. Der Osten des Kreises ist geographisch ein Anhängsel des Lipper Berglandes. Die Begrenzung bilden der niedersächsische Kreis Melle im Westen, der Kreis Minden-Lübbecke im Norden und zum Teil im Osten, der Kreis Lippe ebenfalls im Osten sowie die Stadt Bielefeld und der Kreis Gütersloh im Süden. Kuppige Berge und fruchtbare Verebnungen, waldbestandene Quelltäler und weite Niederungen bedingen ein lebhaftes Landschaftsbild. Stolze Bauernhöfe und verträumte Rittersitze prägen den Kreis ebenso wie alte Stadtkerne, moderne Fabriken und schmucke Siedlungen.

> Herford

(65.000 Einw.)

 

> Bünde

(44.900 Einw.)

 

> Enger

(21.100 Einw.)

 

> Löhne

(41.100 Einw.)

 

> Spenge

(15.300 Einw.)

 

> Vlotho

(19.800 Einw.)

 

> Hidden-hausen 

(20.300 Einw.)

 

> Kirchlengern

(16.400 Einw.)

 

> Rödinghausen

(10.100 Einw.)

 

   Einwohner-

   zahlen

   Stand: 

   01.01.2008

 

 

 

 

 

 

 

 

Heute leben im Kreis Herford auf 450 km² ca. 253.000 Einwohner.

(weiter Infos unter: www.kreis-herford.de)

 

Daten aus der Geschichte

 

Der Kreis Herford ist alter geschichtlicher Boden. Er ist das Land des sagenumwobenen Sachsenherzogs Widukind/Wittekind, an den Berge, Burgen, Kirchen, Höfe und auch das Kreiswappen (schwarzes Pferd Wittekinds) erinnern. Hier lebten die heidnischen germanischen Sachsenstämme der Ostfalen, Westfalen und Engern. Ihr Sachsenherzog Wittekind (730 – 807) war der bedeutendste Gegenspieler des Frankenkönigs Karl dem Großen, der am 25.12.800 von Papst Leo III. in Rom zum Römischen Kaiser gekrönt wurde. Wittekind lehnte die Christianisierung des sächsischen Volkes ab. Drei mit beträchtlicher Grausamkeit geführte Unabhängigkeitskriege in den Jahren 772 bis 804 zwangen Wittekind letztendlich, sich Karl dem Großen zu beugen und sich christlich taufen zu lassen. In der Stiftskirche in Enger ruhen seine Gebeine im Sarkophag. Wegen seines regen geistlichen Lebens trug Herford im Mittelalter den Beinamen „hillig“. Die Fürstabtei bestimmte mit ihren 500 Höfen bis ins 17. Jahrhundert die Geschicke des Landes.

Bis 1807 gehörte der Raum Herford zum preußischen Territorium Minden-Ravensberg, das der Kriegs- und Domänenkammer in Minden als allgemeine Verwaltungsbehörde unterstand. In den Jahren 1807 – 1813 stand Minden-Ravensberg unter französischer Herrschaft. Am 1. August 1816 ging Minden-Ravensberg im neugeschaffenen Regierungsbezirk Minden der preußischen Provinz Westfalen auf. Mit Verordnung vom 18. Oktober 1816 entstanden so im Minden-Ravensbergischen die Kreise Lübbecke, Minden, Bünde, Herford, Halle und Bielefeld. Der Kreis Herford entstand somit im Jahr 1816. Er hatte etwa 21.000 Einwohner und zu ihm gehörten die Stadt Herford und die Kirchspiele Vlotho, Valdorf, Exter sowie Rehme und Jöllenbeck. Der 32.000 Einwohner zählende Kreis Bünde schloss die Kirchspiele Rödinghausen, Bünde, Kirchlengern, Stift Quernheim, Löhne, Mennighüffen, Gohfeld, Hiddenhausen, Enger, Spenge, Wallenbrück, Hüllhorst und Schnathorst ein. Die Geschlossenheit des Raumes Herford – Bünde drängten nach einer erneuten Neuregelung. Mit Wirkung vom 1. Januar 1832 wurden die Kreise Herford und Bünde vereinigt. Gleichzeitig mussten Hüllhorst, Schnathorst, Rehme und Jöllenbeck an die Nachbarkreise abtreten werden. Durch das Gesetz zur Neugliederung des Kreises Herford vom 12. Dezember 1968 wurden am 1. Januar 1969 aus 57 Gemeinden 6 Städte (Herford, Bünde, Enger, Löhne, Spenge, Vlotho) und 3 Großgemeinden (Hiddenhausen, Kirchlengern, Rödinghausen) gebildet. Im Vergleich zur Geschichte der Städte und Dörfer dieses Raumes ist die Geschichte des Kreises Herford jung. Die Stadt Herford ist erstmalig in einer Urkunde von 838 überliefert. Bünde wird 853 urkundlich erwähnt. Die Geschichte der Stadt Enger kann bis zum Jahre 948 und die der Stadt Vlotho bis 1198 zurückverfolgt werden.

 

Die Städte und Gemeinden im Kreis Herford mit ihren Orten:

Herford: Diebrock, Eickum, Elverdissen, Falkendiek, Laar, Schwarzmoor, Stedefreund, Teile von Herringhausen    

Bünde: Ahle, Bünde, Dünne, Ennigloh, Holsen, Hüffen, Hunnebrock, Muckum, Spradow, Werfen, Teile von Bustedt u. Südlengern

Enger: Belke-Steinbeck, Besenkamp, Dreyen, Enger, Oldinghausen, Siele, Westerenger, Teile von Herringhausen

Löhne: Gohfeld, Löhne, Menninghüffen, Obernbeck, Ulenburg

Spenge: Bardüttingdorf, Hücker-Aschen, Lenzinghausen, Spenge, Wallenbrück

Vlotho: Exter, Valdorf, Vlotho

Hiddenhausen: Eilshausen, Hiddenhausen, Lippinghausen, Oetinghausen, Schweicheln-Bermbeck, Sundern, Teile von Bustedt

Kirchlengern: Häver, Kirchlengern, Klosterbauerschaft, Quernheim, Stift Quernheim, Rehmerloh, Teile von Südlengern

Rödinghausen: Bieren, Rödinghausen, Ostkilver, Schwenningdorf, teile von Bruchmühlen

 

In vielen Fällen tragen unsere Ortsvereine deshalb nicht den Namen ihrer Stadt bzw. Gemeinde, weil sie seinerzeit in den eingemeindeten Orten gegründet wurden und deren Namen als Vereinsnamen führen.

letztes Update 31.10.2008

 

  

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